Häufige Fragen

Weiterführende und detailliertere Informationen haben wir in einem Informationspaket (Download) zusammengestellt, und häufig gestellte Fragen hier gesammelt. Solltest du trotzdem noch unbeantwortete Fragen haben, freuen wir uns auf eine Nachricht.

  • Wie hoch sind die monatlichen Kosten?
  • Gehört die Wohnung dann mir? Kann ich sie dem Verein irgendwann mal abkaufen?
  • Könnten wir den Grundriss einer Wohnung noch ändern?
  • Ich habe ein Auto und brauche einen Parkplatz; könnt ihr mir einen Stellplatz garantieren?
  • Wie sieht es mit der öffentlichen Anbindung aus?
  • Wie kann ich mir eine autofreie Anlage vorstellen? Man kann doch nicht alles zu Fuß transportieren ...
  • Was unterscheidet eine Baugruppe von einem normalen Wohnhaus?
  • Wie kann ich mir die Mitarbeit im Verein vorstellen?
  • Wie werden die Wohnungen vergeben?
  • Wie sieht es mit einem Kindergarten aus? 
  • Sind die Freiflächen im Erd- und Dachgeschoß schon fertig geplant? Wie werden sie aussehen?
  • Was muss ich sonst noch wissen?
  • Ich möchte mehr erfahren und den Verein mal kennenlernen. Was muss ich tun?

Wie hoch sind die monatlichen Kosten?

Die Höhe der monatlichen Kosten hängt davon ab, ob der Verein die Häuser mietet oder kauft. Der Verein tendiert derzeit allerdings zum Kauf. Die endgültige Entscheidung wird im Herbst 2018 fallen.

Sollte der Verein mieten, garantiert der Bauträger in den ersten drei Jahren nach Einzug monatliche Kosten von 9,5 €/m2 (inkl. Betriebskosten) plus dem Eigenmittelanteil von 700 €/m2. Nach Ablauf von drei Jahren kann sich die Miete in einem im gemeinnützigen Wohnbau erlaubten und üblichen Ausmaß erhöhen. Die Eigenmittel bekommt man bei Auszug mit einem Abschlag von 1% pro Jahr wieder zurück.

Beim Kauf wird der Eigenmittelanteil ebenfalls bei 700 €/m2 liegen. Das monatliche Nutzungsentgelt, das der Verein dann von den Bewohner/innen einhebt, wird vermutlich etwas über 9,5 €/m2 ausmachen. Ein Kauf bringt folgende Vorteile: Nach der Tilgung des Kredits sind nur noch die Erhaltungskosten fällig. Außerdem hat der Verein einen größeren Gestaltungsfreiraum - auch was die Auszugsmodalitäten (Rückerstattung von Eigenmitteln und beigetragener Kredittilgungen) betrifft.

Gehört die Wohnung dann mir? Kann ich sie dem Verein irgendwann mal abkaufen?

Nein, auch bei der Kaufvariante geht die Wohnung nicht in das Privateigentum über. Als Vereinsmitglied hat man aber ein Wohn- und Nutzungsrecht. Da das Projekt von der Stadt Wien als "Wohnheim" gefördert wird, wäre es rechtlich auch gar nicht möglich, Eigentumswohnungen anzubieten. Außerdem möchten wir als Verein verhindern, dass die Wohnungen auf dem freien Markt angeboten werden. Es gibt aber Überlegungen, dass man das "Wohnrecht" innerhalb der Familie weitergeben kann, falls das Gebäude vom Verein gekauft wird.

Könnten wir den Grundriss einer Wohnung noch ändern?

Derzeit ist es noch möglich, gewisse Änderungen (z.B. Verschieben von nichttragenden Wänden, Badewanne statt Dusche, alternativer Bodenbelag) durchzuführen. Diese Änderungen müssen jedoch vom Verein abgesegnet werden. Für die dafür anfallenden Kosten müsste man als neues Vereinsmitglied selber aufkommen. Das Planungsgespräch mit dem Architekten ist jedoch in der Vereinsmitgliedschaft inbegriffen und kostenlos.

Ich habe ein Auto und brauche einen Parkplatz; könnt ihr mir einen Stellplatz garantieren?

Nein, können wir nicht. In unserem Bauprojekt sind drei Stellplätze inkludiert. Wie diese vergeben werden oder ob dafür ein Car-Sharing-Konzept ausgearbeitet wird, steht derzeit noch nicht fest. Im Wildgarten soll es weitere Garagen geben. Leider ist es derzeit noch nicht absehbar, wie stark die Nachfrage danach sein wird.

Wie sieht es mit der öffentlichen Anbindung aus?

Ca. fünf Gehminuten entfernt liegen die Bus-Stationen der Linien 56A, 56B, 58A und 63A. Es ist vonseiten der Wiener Linien in Planung, die Linienführung des 63A zu adaptieren - inklusive einer eigenen Wildgarten-Haltestelle (ca. 200 Meter vom Rosegarden entfernt). Außerdem wird mittelfristig wahrscheinlich zwischen den S-Bahnstationen Hetzendorf und Atzgersdorf noch eine neue S-Bahnstation gebaut werden, um die Bewohner/innen des Wildgartens besser an das öffentliche Netz anzubinden.

Wie kann ich mir eine autofreie Anlage vorstellen? Man kann doch nicht alles zu Fuß transportieren ...

Das stimmt. Daher wird es auch die Möglichkeit geben, für Ladetätigkeiten zu bestimmten Zeiten mit dem Auto zum Haus zu fahren. Auch Einsatzkräfte, Lieferanten usw. müssen bis zum Haus fahren können. Details werden im Wildgarten ausgearbeitet. Die sonst üblichen Straßen mit Parkplätzen sind jedoch nicht vorgesehen.

Was unterscheidet eine Baugruppe von einem normalen Wohnhaus?

Erstens wird das Gebäude als Verein gemietet oder gekauft; Eigentumswohnungen sind nicht möglich. Zweitens setzt der Verein einen Fokus auf gemeinschaftliches Wohnen. Wir möchten die Vorteile der dörflichen Nachbarschaft in die Stadt bringen. Dies spiegelt sich auch in Gemeinschafträumen wider. Drittens: Um das umzusetzen, ist es sowohl während der Planungs- und Bauphase als auch nach Bezug der Wohnungen notwendig, sich aktiv im Wohnprojekt einzubringen und mitzuarbeiten.

Wie kann ich mir die Mitarbeit im Verein vorstellen?

Die Vereinsmitglieder treffen sich etwa zweimal im Monat zum Plenum, bei dem anstehende Themen diskutiert, Entscheidungen getroffen und Aufgaben verteilt werden.

Ausgeführt werden die Aufgaben in Arbeitsgruppen, welche auch Themen für die Plenarsitzungen vorbereiten. Um den Überblick zu behalten, tauschen wir uns über eine Kommunikationsplattform, die wie ein Forum funktioniert, aus.

Wie werden die Wohnungen vergeben?

Hauptsächlich durch das First-Come-First-Served-Prinzip - allerdings mit dem Einwand, dass die Vereinsmitglieder damit einverstanden sein müssen. Man hat also keinen Anspruch auf eine Wohnung und kann sich auch nicht vormerken lassen.

Wie sieht es mit einem Kindergarten aus?

Es wird im Wildgarten zwei Kindergärten geben, einen Privaten von "Kinder in Wien" und einen Städtischen (im Haus gegenüber).

Sind die Freiflächen im Erd- und Dachgeschoß schon fertig geplant? Wie werden sie aussehen?

Nein, hier gibt es noch Gestaltungsspielraum. Nicht zuletzt aus finanziellen Gründen werden wir - wenn möglich - viel selber umsetzen. Im Erdgeschoß sind jedenfalls viel Grünfläche und Platz für die Kinder zum Spielen vorgesehen. Am Dachgeschoß werden Hochbeete und eine Pergola stehen. Die konkrete Nutzung der Freiflächen wird noch entschieden und kann von den zukünftigen Mitbewohner/innen mitgestaltet werden.

Was muss ich sonst noch wissen?

Erstens, da wir von der Stadt Wien gefördert werden, gibt es Einkommensobergrenzen, die online abrufbar sind: www.wien.gv.at/wohnen/wohnbaufoerderung/wohnungssuche/voraussetzungen-miete.html.

Zweitens, die Wohnung muss als Hauptwohnsitz geltend gemacht werden.

Drittens, die Bewohner/innen verpflichten sich, die Vorwohnung innerhalb von sechs Monaten nach Bezug der geförderten Wohnung im Rosegarden aufzugeben. Vereinsmitglieder, die derzeit in einer Eigentumswohnung wohnen, müssen diese also verkaufen. Detaillierte Fragen können wir gerne via E-Mail klären (wohnen@rose-garden.at).

Ich möchte mehr erfahren und den Verein mal kennenlernen. Was muss ich tun?

Wir bieten regelmäßig Infotermine an, wo neben Informationen auch Platz für Fragen sind. Schreib uns also ein Mail (wohnen@rose-garden.at) und wir informieren dich über den nächsten Termin. Außerdem steht unser Infopaket zum Download bereit. Die Teilnahme an einem Infotermin ist nicht Voraussetzung für den Vereinsbeitritt, jedoch aber der Besuch eines Plenums und die Teilnahme an einer sozialen Vereinsaktivität (z.B. Picknick). Danach kannst du einen Antrag auf Aufnahme in den Verein stellen. Im Zuge einer Vollversammlung entscheiden wir darüber. Während der Zeit bis zum Vereinsbeitritt steht dir ein Vereinsmitglied als Buddy zur Seite - damit du eine Ansprechperson für offene Fragen hast. Und natürlich klären wir vor dem Vereinsbeitritt ab, welche Wohnung für dich passen würde. Schließlich geht's ums Wohnen und Wohlfühlen!