Häufige Fragen

Weiterführende und detailliertere Informationen haben wir in einem Informationspaket (Download) zusammengestellt, und häufig gestellte Fragen hier gesammelt. Solltest du trotzdem noch unbeantwortete Fragen haben, freuen wir uns auf eine Nachricht.

  • Wie hoch sind die monatlichen Kosten?
  • Gehört die Wohnung dann mir? Kann ich sie dem Verein irgendwann mal abkaufen?
  • Könnten wir den Grundriss einer Wohnung noch ändern?
  • Ich habe ein Auto und brauche einen Parkplatz; könnt ihr mir einen Stellplatz garantieren?
  • Wie sieht es mit der öffentlichen Anbindung aus?
  • Wie kann ich mir eine autofreie Anlage vorstellen? Man kann doch nicht alles zu Fuß transportieren ...
  • Was unterscheidet eine Baugruppe von einem normalen Wohnhaus?
  • Wie kann ich mir die Mitarbeit im Verein vorstellen?
  • Wie werden die Wohnungen vergeben?
  • Wie sieht es mit einem Kindergarten aus? 
  • Sind die Freiflächen im Erd- und Dachgeschoß schon fertig geplant? Wie werden sie aussehen?
  • Was muss ich sonst noch wissen?
  • Ich möchte mehr erfahren und den Verein mal kennenlernen. Was muss ich tun?

Wie hoch sind die monatlichen Kosten?

Der Bauträger Schwarzatal garantiert in den ersten drei Jahren nach Einzug monatliche Kosten von 9,50 €/m² (inkl. Betriebskosten) plus dem Eigenmittelanteil von 700 €/m². Nach Ablauf von drei Jahren kann sich die Miete in einem im gemeinnützigen Wohnbau erlaubten und üblichen Ausmaß erhöhen. Die Eigenmittel bekommt man bei Auszug mit einem Abschlag von 1% pro Jahr wieder zurück.

Gehört die Wohnung dann mir? Kann ich sie dem Verein irgendwann mal abkaufen?

Nein. Der Verein mietet die Liegenschaft in ihrer Gesamtheit vom Eigentümer Schwarzatal (Generalmiete). Die Vereinsmitglieder bezahlen das Nutzungsentgelt an den Verein.

Für den Verein besteht nach 10 Jahren eine Kaufoption, welche wiederum für die gesamte Anlage gilt. Über diese Frage entscheiden die Vereinsmitglieder gemeinsam zum gegebenen Zeitpunkt. Sollte der Rosegarden dann gekauft werden, ist der Verein Eigentümer des gesamten Projektes und Vereinsmitglieder behalten ihre Nutzungsrechte.

Könnten wir den Grundriss einer Wohnung noch ändern?

Da das Projekt seit Herbst 2018 schon in Bau ist, können die Erdgeschoß-Wohnungen nicht mehr geändert werden. Für höhere Stockwerke ist es derzeit noch möglich, gewisse Änderungen (z.B. Verschieben von nichttragenden Wänden, Badewanne statt Dusche, alternativer Bodenbelag) durchzuführen. Für die dafür anfallenden Kosten kommen die Mitglieder selber auf. Ein kostenloses Planungsgespräch mit dem Architekten ist in der Vereinsmitgliedschaft inbegriffen.

Ich habe ein Auto und brauche einen Parkplatz; könnt ihr mir einen Stellplatz garantieren?

Nein, können wir nicht. In unserem Bauprojekt sind drei Stellplätze inkludiert. Wie diese vergeben werden bzw. ob dafür ein Car-Sharing-Konzept ausgearbeitet wird, steht derzeit noch nicht fest. Im Wildgarten wird es weitere Garagen geben, die nach Maßgabe verfügbarer Plätze gemietet werden können. Wie stark die Nachfrage danach sein wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

Wie sieht es mit der öffentlichen Anbindung aus?

Ca. fünf Gehminuten entfernt liegen die Bus-Stationen der Linien 56A, 56B, 58A und 63A. Es ist von Seiten der Wiener Linien in Planung, die Linienführung des 63A zu adaptieren - inklusive einer eigenen Wildgarten-Haltestelle (ca. 200m vom Rosegarden entfernt). Außerdem wird mittelfristig wahrscheinlich zwischen den S-Bahnstationen Hetzendorf und Atzgersdorf noch eine neue S-Bahnstation gebaut werden, um die Bewohner/innen des Wildgartens besser an das öffentliche Netz anzubinden.

Wie kann ich mir eine autofreie Anlage vorstellen? Man kann doch nicht alles zu Fuß transportieren ...

Das stimmt. Daher wird es auch die Möglichkeit geben, für Ladetätigkeiten zu bestimmten Zeiten mit dem Auto zum Haus zu fahren. Auch Einsatzkräfte, Lieferanten usw. müssen bis zum Haus fahren können. Details werden im Wildgarten ausgearbeitet. Die sonst üblichen Straßen mit Parkplätzen sind jedenfalls nicht vorgesehen.

Was unterscheidet eine Baugruppe von einem normalen Wohnhaus?

Erstens wird das Gebäude als Verein gemietet oder gekauft; Eigentumswohnungen sind nicht möglich. Zweitens setzt der Verein einen Fokus auf gemeinschaftliches Wohnen. Wir möchten die Vorteile der dörflichen Nachbarschaft in die Stadt bringen. Dies spiegelt sich auch in Gemeinschafträumen wider. Drittens: Um das umzusetzen, ist es sowohl während der Planungs- und Bauphase als auch nach Bezug der Wohnungen notwendig, sich aktiv im Wohnprojekt einzubringen und mitzuarbeiten.

Wie kann ich mir die Mitarbeit im Verein vorstellen?

Die Vereinsmitglieder treffen sich etwa zweimal im Monat zum Plenum, bei dem anstehende Themen diskutiert, Entscheidungen getroffen und Aufgaben verteilt werden.

Ausgeführt werden die Aufgaben in Arbeitsgruppen, welche auch Themen für die Plenarsitzungen vorbereiten. Um den Überblick zu behalten, tauschen wir uns über eine online Kommunikationsplattform, die wie ein Forum funktioniert, aus.

Wie werden die Wohnungen vergeben?

Hauptsächlich durch das First-Come-First-Served-Prinzip - allerdings unter der Voraussetzung, dass die Vereinsmitglieder damit einverstanden sind. Man hat also keinen Anspruch auf eine Wohnung und kann sich auch nicht vormerken lassen.

Wie sieht es mit einem Kindergarten aus?

Es wird im Wildgarten zwei Kindergärten geben, einen Privaten von "Kinder in Wien" und einen Städtischen (im Haus gegenüber).

Sind die Freiflächen im Erd- und Dachgeschoß schon fertig geplant? Wie werden sie aussehen?

Nein, hier gibt es noch Gestaltungsspielraum. Nicht zuletzt aus finanziellen Gründen werden wir - wenn möglich - viel selber umsetzen. Im Erdgeschoß sind jedenfalls viel Grünfläche und Platz für die Kinder zum Spielen vorgesehen. Am Dachgeschoß werden Hochbeete und eine Pergola stehen. Die konkrete Nutzung der Freiflächen wird noch entschieden und kann von den zukünftigen Mitbewohner/innen mitgestaltet werden.

Was muss ich sonst noch wissen?

Erstens, da wir von der Stadt Wien gefördert werden, gibt es Einkommensobergrenzen, die online abrufbar sind: www.wien.gv.at/wohnen/wohnbaufoerderung/wohnungssuche/voraussetzungen-miete.html.

Zweitens, die Wohnung muss als Hauptwohnsitz geltend gemacht werden.

Drittens, die Bewohner/innen verpflichten sich, die Vorwohnung (Eigentum) innerhalb von sechs Monaten nach Bezug der geförderten Wohnung im Rosegarden aufzugeben. Vereinsmitglieder, die derzeit in einer Eigentumswohnung wohnen, müssen diese also verkaufen. Detaillierte Fragen können wir gerne via E-Mail klären (wohnen@rose-garden.at).

Ich möchte mehr erfahren und den Verein mal kennenlernen. Was muss ich tun?

Wir bieten nun wieder Kennenlernrunden an, bei denen Interessierte und Vereinsmitglieder eine Möglichkeit haben, herauszufinden, ob die Chemie stimmt. Natürlich gibt es auch reichlich Zeit für die Beantwortung aller Fragen rund um den Rosegarden. Nach dem ersten Kennenlernen nimmst du regelmäßig an Plena teil und findest nach und nach heraus, ob der Rosegarden und seine Leute zu dir passen.

Schreib uns also ein Mail (wohnen@rose-garden.at) und melde dich zum nächsten Termin an! Les dir am besten vorab schonmal unser Infopaket durch.

Ja, ich will mitmachen! Wie kann ich dem Verein beitreten?

Wenn du dir sicher bist, kannst du einen Antrag auf Aufnahme in den Verein stellen. Im Zuge einer Vollversammlung entscheiden wir darüber. Während der Zeit bis zum Vereinsbeitritt steht dir ein Vereinsmitglied als Buddy zur Seite - damit du eine Ansprechperson für offene Fragen hast. Und natürlich klären wir vor dem Vereinsbeitritt ab, welche Wohnung für dich passen würde. Schließlich geht's ums Wohnen und Wohlfühlen!